Über mich
Philipp

Über mich

Ich bin Philipp, verheiratet, zwei Kinder. Über zehn Jahre habe ich in Berlin gelebt, heute in Karlsruhe. Wenn ich nicht am Schreibtisch sitze, bin ich am liebsten draußen: auf dem Rennrad, beim Wandern, in der Natur. Und seit über zehn Jahren lege ich mein Geld an der Börse an. Wie es dazu kam, welche Fehler dazugehörten und warum es diese Seite gibt, steht hier.

Wie ich zum Geldanlegen kam

Zur Börse bin ich eher zufällig gekommen, und später, als man vielleicht vermuten würde. Beim ersten Job kam irgendwann der Gedanke: Ich muss mich jetzt einmal ernsthaft mit meinen Finanzen auseinandersetzen. Ich habe damals sogar konkret über einen Bausparvertrag nachgedacht.

Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftigt habe, desto häufiger tauchte ein anderes Wort auf: ETF. Auch mein damaliger Mitbewohner fragte in dieser Zeit: „Hast du eigentlich auch ETFs?“ Statt des Bausparvertrags kam das erste Depot. Und mit den Jahren eine Überzeugung: Geldanlage ist deutlich einfacher, als die Finanzbranche es aussehen lässt. Seit über zehn Jahren lege ich mein Geld nun an der Börse an, nach einfachen, bewährten Prinzipien.

Was BWL damit zu tun hat

Studiert habe ich International Management, also Betriebswirtschaft. Das hilft beim Lesen von Zahlen und beim Einordnen wirtschaftlicher Zusammenhänge. Sinnvolle private Geldanlage stand allerdings in keinem Vorlesungsverzeichnis. Die habe ich mir selbst beigebracht: viel Recherche auf guten Finanzseiten, einfach ausprobieren, und dazu die Fehler, die dazugehören. Heute arbeite ich als Unternehmensberater, davor habe ich viele Jahre Softwareprojekte geleitet.

Zwei Fehler, die ich selbst gemacht habe

Diese Seite ist nicht aus Besserwisserei entstanden. Zwei Geschichten dazu.

Mit 18 habe ich von meinen Großeltern 10.000 € geschenkt bekommen. Ein paar Jahre später war fast alles weg, ausgegeben für Feiern und Dinge, an die ich mich heute kaum erinnere. Hätte ich damals auch nur die Hälfte angelegt, wäre daraus bis heute eine hübsche Summe geworden.

Ein paar Jahre später hat mir ein Berater eine teure Rentenversicherung über den Arbeitgeber verkauft, mit Garantieversprechen und hohen Kosten. Was im Gespräch nicht vorkam: Die Garantie kostet über die Jahrzehnte einen erheblichen Teil der Rendite. Ich habe den Vertrag später gekündigt. Beiden Fehlern lag dasselbe zugrunde: Mir fehlte schlicht das Verständnis, und zwar komplett. Und das, obwohl ich im Studium vermeintlich viel über Wirtschaft und Börse gelernt hatte.

Warum es diese Seite gibt

Mit den Jahren kamen die Fragen aus meinem Umfeld. Mein Onkel wollte wissen, was er mit dem Ersparten auf seinem Tagesgeldkonto anfangen soll. Wir haben gemeinsam ein Depot eingerichtet, und es hat sich für ihn ausgezahlt. Mein Vater stand kurz davor, eine Wohnung als Kapitalanlage zu kaufen. Wir haben zusammen nachgerechnet, er hat es gelassen. Dazu kamen Gespräche mit meiner Mutter, mit Cousinen, mit Bekannten.

Irgendwann fiel mir auf, wie sehr sich diese Gespräche ähneln. Dieselben Sorgen, dieselben Missverständnisse, dieselben einfachen Antworten. Diese Seite macht das Gespräch für alle zugänglich, die niemanden im Umfeld haben, der sich mit dem Thema beschäftigt.

Was ich bin und was nicht

Ich bin kein Finanzberater und verkaufe keine Finanzprodukte. Diese Seite ist Finanzbildung: Ich erkläre Prinzipien und gebe keine individuellen Empfehlungen. Mir ist wichtig, dass du die Grundlagen wirklich verstehst und nicht einfach einer Empfehlung folgst, die du nicht einordnen kannst. Woran diese Seite verdient, steht offen im Disclaimer. Versteckte Provisionen gibt es hier nicht.

Zur Strecke: Teil 1 · Warum Abwarten Geld kostet